Wie mich eine einzige Kreditkarte 890 Euro kostete, ohne dass ich es merkte
Warum Mindestzahlungen bei Kreditkarten teurer sind als jeder Ratenkredit
Warum Mindestzahlungen bei Kreditkarten teurer sind als jeder Ratenkredit
Im November 2021 kaufte ich einen Laptop für 1.400 Euro. Die Kreditkarte bot mir an, nur 42 Euro monatlich als Mindestzahlung zu leisten.
Das klang vernünftig. Ich zahlte pünktlich, keine Mahnungen, alles schien in Ordnung.
Erst nach 18 Monaten schaute ich genauer hin. Der effektive Jahreszins lag bei 16,9 Prozent. Von meinen 42 Euro gingen anfangs nur 22 Euro für die Tilgung drauf, der Rest waren Zinsen.
Bei diesem Tempo hätte ich 41 Monate gebraucht, um die Schuld zu begleichen. Gesamtkosten: 2.290 Euro statt 1.400 Euro.
Als mir ein Bekannter einen Ratenkredit mit 4,2 Prozent Zinsen empfahl, zweifelte ich. Noch ein Kredit?
Die Rechnung war eindeutig: 1.400 Euro über 24 Monate bei 4,2 Prozent ergaben 1.523 Euro Gesamtkosten. Ich sparte 767 Euro.
Die Mindestzahlung ist kein Service, sondern eine Falle. Sie verlängert die Schuldenlaufzeit maximal und maximiert die Zinseinnahmen der Bank.
Wer Kreditkartenschulden hat, sollte entweder sofort vollständig tilgen oder umschulden. Jeder Monat mit Mindestzahlung kostet echtes Geld.
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Veröffentlicht am 2026-02
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