Wie ich 4 Jahre lang meinen Sparerpauschbetrag nicht nutzte
Warum der Freistellungsauftrag Ihre erste Handlung beim Depot sein sollte
Warum der Freistellungsauftrag Ihre erste Handlung beim Depot sein sollte
Mein Depot bei der Direktbank lief seit 2019. Die Erträge waren überschaubar: 67 Euro im ersten Jahr, 112 Euro im zweiten.
Trotzdem behielt die Bank jedes Mal Abgeltungssteuer ein. Mir fiel es nicht auf.
Der Sparerpauschbetrag liegt bei 1.000 Euro für Ledige. Bis zu diesem Betrag sind Kapitalerträge steuerfrei – wenn man einen Freistellungsauftrag erteilt.
Ich hatte keinen gestellt. Also zog die Bank automatisch 26,375 Prozent Steuern ab, obwohl ich weit unter dem Freibetrag lag.
In der Steuererklärung kann man zu viel gezahlte Abgeltungssteuer zurückholen. Ich reichte die Erklärungen für 2019 bis 2022 nach.
Das Finanzamt erstattete mir 186 Euro. Nicht viel, aber Geld, das mir zustand.
Viele denken, die Bank regelt alles automatisch. Tut sie nicht. Ohne Freistellungsauftrag kassiert sie Steuern, auch wenn diese nicht fällig wären.
Der Auftrag ist in fünf Minuten online erteilt. Wer mehrere Depots oder Konten hat, sollte den Freibetrag entsprechend aufteilen.
Seit ich den Freistellungsauftrag hinterlegt habe, bleiben meine Erträge bis 1.000 Euro unangetastet. Eine simple Maßnahme, die ich viel früher hätte ergreifen sollen.
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Veröffentlicht am 2026-05
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