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381 Euro pro Jahr verbrannt: Meine unnötigen Versicherungen
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381 Euro pro Jahr verbrannt: Meine unnötigen Versicherungen

Welche Policen Sie wirklich brauchen und welche nur Geld verschwenden

Bei meinem Umzug 2023 fand ich sieben Versicherungsordner. Ich hatte nie alle gleichzeitig durchgesehen.

Dabei fiel auf: Ich war dreifach gegen Glasbruch versichert.

Überschneidungen erkennen

Die Hausratversicherung deckte Glasschäden ab. Zusätzlich hatte ich eine separate Glasversicherung für 48 Euro jährlich und eine Wohngebäudeversicherung mit Glasklausel, obwohl ich Mieter war.

Niemand hatte mich darauf hingewiesen. Ich hatte einfach unterschrieben, als man mir die Policen anbot.

Die Inventur

Ich listete alle Versicherungen auf: Haftpflicht, Hausrat, Rechtsschutz, Unfallversicherung, Brillenversicherung, Handyversicherung, Reisegepäckversicherung.

Die Brillenversicherung kostete 89 Euro jährlich. In acht Jahren hatte ich einmal einen Schaden von 120 Euro geltend gemacht. Gezahlt: 712 Euro.

Was wirklich nötig ist

Ein Versicherungsmakler – den ich selbst bezahlte, nicht einer auf Provisionsbasis – half mir aussortieren. Haftpflicht und Berufsunfähigkeit sind essentiell.

Handyversicherungen, Reisegepäck und ähnliche Kleinversicherungen lohnen sich selten. Die Selbstbehalte und Ausschlüsse machen sie ineffizient.

Nach der Bereinigung spare ich 381 Euro jährlich. Geld, das jetzt in einen ETF-Sparplan fließt.

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