Ich habe 6 Jahre lang falsch gespart – und viel Geld verschenkt
Warum das Tagesgeldkonto meine Sparleistung vernichtete
Warum das Tagesgeldkonto meine Sparleistung vernichtete
Von 2016 bis 2022 sparte ich diszipliniert. Jeden Monat 100 Euro aufs Tagesgeldkonto mit 0,1 Prozent Zinsen.
Insgesamt zahlte ich 7.200 Euro ein. Am Ende hatte ich 7.216 Euro.
Der Zinseszinseffekt war für mich nur Theorie aus dem Schulbuch. Ich dachte: Ein paar Prozent mehr machen keinen Unterschied.
Eine Beispielrechnung öffnete mir die Augen: Bei 6 Prozent durchschnittlicher Jahresrendite hätte derselbe Betrag 8.670 Euro ergeben. Ein Unterschied von 1.454 Euro.
Bei einem ETF-Sparplan hätten die ersten eingezahlten 1.200 Euro aus 2016 allein 1.910 Euro werden können. Die letzten 1.200 Euro aus 2022 dagegen nur 1.236 Euro.
Je früher Geld investiert wird, desto länger arbeitet es.
Viele verwechseln Sicherheit mit kluger Entscheidung. Ich auch. Ein Tagesgeldkonto fühlt sich sicher an, verliert aber real an Kaufkraft.
Bei 2 Prozent Inflation und 0,1 Prozent Zinsen schrumpft das Geld faktisch. Der größte Fehler war nicht die Produktwahl, sondern die fehlende Auseinandersetzung mit Alternativen.
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Veröffentlicht am 2026-04
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